Freitag, den 27. April 2012 um 09:43 Uhr
AntiAKW
Am Donnerstag (26.4.) bot sich den Bürger/innen auf dem Marienplatz ein ungewohntes Bild. Was aus der Ferne wie ein lustiges, aber reichlich verspätetes Treffen eines gelb-schwarzen Karnevals- Vereins wirkte, entpuppte sich bei näherer Betrachtung als eine ernste und informative Aktion des Anti-AKW-Bündnisses Strahlenzug. Anlass war der 26. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl.
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Montag, den 16. April 2012 um 12:45 Uhr
AntiAKW
Der Strahlenzug Mönchengladbach beteiligte sich an einer Aktion in Jülich unter dem Motto: „Nie wieder Krieg – Nie wieder Atomkraft“.
Im Rahmen der deutschlandweiten Ostermärsche 2012 hat auch der Strahlenzug Mönchengladbach gegen Krieg, Gewalt, Atomkraft und weitere Westcastor-Transporte demonstriert. Das Forschungszentrum Jülich (früher Kernforschungszentrum) war nicht von ungefähr Ziel unseres Protestes. Von 1962 bis zum 2. Mai 2006 wurde hier der Forschungsreaktor Jülich 2 (FRJ-2) betrieben, der bis heute nicht zurückgebaut werden konnte, weil infolge einer Beinah-Katastrophe am 13. Mai 1978 kontaminiertes Wasser in das Erdreich und die Rur gelangte und dieses hochgradig radioaktiv verseuchte. An seinen ehemaligen „Kollegen“ Merlin erinnert nur noch eine grüne Wiese. In deren Mitte eine Eiche symbolisch an den Reaktor erinnert. 2285 Brennelemente-Kugeln sorgten 2011 für Schlagzeilen, weil sie „verschwunden“ waren, später aber wieder „gefunden“ wurden. Diese Kugeln sollten zu den Castor-Transporten in das Zwischenlager nach Ahaus gehören und somit an Mönchengladbach vorbei, die nun erst im Oktober 2012 stattfinden, weil die Aufbewahrungsgenehmigung der Westcastoren bis voraussichtlich 2016 verlängert werden soll, was bis vor kurzem für Umweltminister Röttgen noch ein Problem war.
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Mittwoch, den 04. April 2012 um 20:11 Uhr
AntiAKW
Am Ostermontag (9.4.) wird es in Jülich einen Ostermarsch unter dem Motto „Nie wieder Krieg – Nie wieder Atomkraft!“ geben. Das Anti-AKW Bündnis Strahlenzug Mönchengladbach wird sich anschließen. Dazu erklärt das Bündnis:
Natürlich werden wir nach Jülich fahren! Dort liegt der radioaktive Müll, der quer durch NRW, auch an Mönchengladbach vorbei, nach Ahaus gefahren werden soll. Nur weil kurz nach der Auflösung des Landtags Herr Röttgen die Genehmigung für die Lagerung am Forschungszentrum verlängert hat, sind die Transporte ja noch nicht vom Tisch. Die Transporte werden rollen, eben nur nicht während des Wahlkampfs. Und die Transporte bleiben ein unnötiges Risiko. Die sogenannten Zwischenlager sind in keiner Weise sicherer als die Hallen direkt vor Ort. Ehe es kein geeignetes Endlager gibt, muss auf alle Castor-Transporte verzichtet werden!
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Montag, den 26. März 2012 um 14:24 Uhr
AntiAKW
Diesmal gingen die Mitglieder des Strahlenzuges getrennte Wege, um sich an der Mahnwache zum ersten Fukushima-Jahrestag in Aachen und der Demonstration in Gronau beteiligen zu können.
Die Demonstration in Aachen fand am Elisenbrunnen statt. Mit einer Mahnwache wurde der Opfer der Katastrophe gedacht. Neben einer Schweigeminute und interessanten Vorträgen wurde lautstark das schnelle Abschalten aller Atomkraftwerke in Deutschland gefordert.
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Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 15:36 Uhr
AntiAKW
Mit einer ersten Aktion reagierte das Bündnis Strahlenzug auf die Entscheidung vom letzten Mittwoch, dass Castortransporte ab 2012 quer durch NRW rollen werden. Das Bündnis informierte am Samstag (3.12.), in Strahlenschutzanzüge gehüllt und mit Weihnachtsmann-Mützen, über die unschöne Bescherung. Mit etwa 20 Aktiven war dies NRW-weit die erste Protestaktion der gut vernetzten Anti-AKW Bewegung. Weitere Aktionen von „Westcastor“ aus Jülich und „SOFA Münster“ sind bereits in Planung, so zum Beispiel am 18.12. eine Großdemo am Zwischenlager in Ahaus.
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Sonntag, den 30. Oktober 2011 um 10:01 Uhr
AntiAKW
Die ersten Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus werden Anfang 2012 erwartet. Dies war der Anlass, dass das Bündnis Strahlenzug am Samstag, 29.10., zum bundesweiten Castor Aktionstag auf die Straße ging. Fast 20 Leute zogen in kleinen Gruppen durch die Stadt, verkleidet als Castor-Behälter oder in Strahlenschutzanzüge gehüllt. Bei dem ersten innerstädtischen Castor-Transport hatte der Strahlenzug eine ganz eigene Lösung für die Endlager-Frage im Gepäck.
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Donnerstag, den 11. August 2011 um 09:15 Uhr
AntiAKW
[UPDATE] Über die Aktionen des Strahlenzug vom 13.8. und am 20.8. gibt es einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern: "Strahlenzug machte mobil" zu lesen in der Bürgerzeitung Mönchengladbach. [/UPDATE]
Das Bündnis Strahlenzug hat sich diese Woche getroffen und die Themen für die nächsten Monate festgelegt. Direkt am Samstag, 13.08.2011, wird das Bündnis wieder mit einem Infostand zum Klimacamp vor dem alten Stadttheater (Hindenburgstraße) stehen.
Der Grundtenor des gut besuchten Treffens war: Dies ist nicht unser Ausstieg – die Anti- AKW-Bewegung lebt und wird auch in Mönchengladbach weiter für einen schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft werben.
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Sonntag, den 03. Juli 2011 um 14:15 Uhr
AntiAKW
Am Samstag, 2.7.2011, demonstrierte das Bündnis Strahlenzug auf der Hindenburgstraße für einen schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft. Nahezu zeitgleich war im französischen AKW Tricastin ein Brand ausgebrochen. „Diese traurige Aktualität unseres Protestes haben wir uns nicht gewünscht, und wir sind froh, dass der Störfall glimpflich ausging“, erklärt das Bündnis, „Doch es wird deutlich: Das Risiko Atomstrom können wir nicht weiter hinnehmen.“
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Sonntag, den 22. Mai 2011 um 10:33 Uhr
AntiAKW
Am vergangenen Samstag (21.5.) baute das Bündnis Strahlenzug auf der Hindenburgstraße eine bildliche „Laufzeitverlängerung“ auf, dabei wurden die Bürger/innen durch eine Teilsperrung des Gehwegs vor die Wahl zwischen einem kurzen und einem langen Weg gestellt. Der „Laufzeit verlängerte Weg“ war optisch durch viele kleine Details ausgestaltet, hinterließ jedoch einen sehr bitteren Nachgeschmack. Mit dieser Aktion wollten die Atomkraftgegner/innen für die Demo am 28.5. in Essen werben und verteilten Flyer mit Treffpunkten für die interessierten Mönchengladbacher Bürger/innen.
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Donnerstag, den 10. März 2011 um 17:43 Uhr
AntiAKW
Ganz nach dem diesjährigen Motto des Vielchendienstagszug in Mönchengladbach "Mach mit ... Karneval hält fit", tanzten etwa 20 Bürger/innen den Strahlenzug - denn Atomausstieg bleibt Handarbeit! In weißen Strahlenschutz-Anzügen und als RadioAKTIVE Fässer verkleidet wurden natürlich auch Kamelle geschmissen - natürlich welche mit der Anti-AKW-Sonne. Dem Zug voraus eilte Angie, sie hatte die Drohung verstanden: "Dein Müll holt dich ein!"
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